Wärmeschutz durch Fensterrahmen

Moderne Wärmeschutzverglasung bietet erhebliches Energiesparpotenzial. Aber es kommt nicht nur auf die Verglasung, sondern auch auf den richtigen Rahmen an. Rund 15 bis 35 Prozent der Fensteröffnung entfallen bei Wohngebäuden auf den Rahmen. Jedes Rahmenmaterial bietet unterschiedliche Wärmedämmqualität.

Wärmebrücken vermeiden

Auch der Fensterrahmen sollte ähnliche U-Werte haben wie die Verglasung. Ansonsten geht über den Rahmen immer noch viel Energie verloren. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich so genannte Wärmebrücken bilden. Dort kann sich Luftfeuchtigkeit ansammeln und die Wände könnten feucht werden. Es droht Schimmelbefall.

Moderne Fenster aus Holz, Kunststoff oder Aluminium haben heute ebenfalls U-Werte um 1,0. Für welches Material Sie sich entscheiden ist Geschmacksache.

Kunststoff Fenster

Häufig werden Kunststoff-Rahmen aus PVC verwendet. Diese sind relativ günstig, nahezu wartungsfrei und sehr haltbar.

Fenster aus Holz

Aber auch Holzrahmen bieten beste Dämmeigenschaften. Zudem sind sie besonders wohnlich. Nachteilig: Holzfenster müssen regelmäßig gepflegt werden. Die Lebensdauer ist bei fachgerechter Behandlung hoch.

Aluminium Fenster

Ein reiner Aluminium-Rahmen gilt aufgrund seiner schlechten Dämmeigenschaften als nicht mehr zeitgemäß. Wesentlich moderner ist ein Aluminium-Holz-Verbund. Dabei werden die positiven Eigenschaften beider Materialien ausgenutzt. Das Holz dient als dämmendes Rahmenmaterial, während das Aluminium die wetterfeste Außenschale bildet. Eine solche Konstruktion ist relativ wartungsfrei.

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