Türen einbauen leicht gemacht

Alte Türen austauschen oder eine Tür in eine neue Wand einzusetzen ist gar nicht so schwer. Bevor es an den Einbau geht, sollten Sie aber darauf achten, dass Sie die richtige Tür kaufen. Es gibt verschiedene Maße, die entscheiden, ob eine Tür sich richtig einbauen lässt.

Die richtige Auswahl

Eine Zimmertür besteht aus Türblatt und Türzarge (Rahmen). Beides sind genormte Bauteile. Vor dem Kauf sollten Sie die Maueröffnung vermessen. Die Größe der Maueröffnung ist ebenfalls genormt. Bei einer Maueröffnung von 201 x 76 cm passt beispielsweise ein Türblatt von 198,5 x 73,5 cm.

Jetzt müssen sie noch darauf achten, dass die Tür in die gewünschte Richtung aufgeht. Der Anschlag einer Tür (Scharniere oder Bänder) kann rechts oder links liegen. Man spricht dann von einer DIN-Links oder DIN-Rechts Tür. Generell öffnet eine Tür in den Raum zur nächstliegenden Raumecke.

Genau wie die Maueröffnungen ist auch die Mauerstärke genormt. Dementsprechend gibt es passende Zargenbreite im Handel. Sie reichen von 9-11 cm bis 33-35 cm. Keine Zarge passt hundertprozentig. Es gibt immer ein wenig Spielraum, der durch die aufgesteckte Blende verdeckt wird.

Einbau vorbereiten

Zunächst bauen Sie die einzelnen Zargenteile zusammen und fixieren diese mit den mitgelieferten Klammern und Schrauben. Danach sollten Sie die Bänder und Dichtungen montieren. Auch die Blende kann man schon vorbereiten. Ist alles vorbereitet, kann der Einbau beginnen.

Heben Sie die Türzarge vorsichtig an und stellen diese in die Türöffnung. Wenn Sie später noch Teppich oder Laminat verlegen wollen, müssen Sie Holzkeile unterlegen, um den Höhenunterschied auszugleichen. Bevor Sie die Türe fest installieren, müssen Sie diese mit einer Wasserwaage ausrichten! Anschließend wird die Türzarge mit Keilen fixiert. Auch in die Seitenteile kommen Spreize, um ein Verziehen durch den quellenden Bauschaum zu vermeiden.

Tipp: Prüfen Sie nach der Justierung, ob das eingesetzte Türblatt einwandfrei schließt.

Erst jetzt füllen Sie den Hohlraum der Türzarge mit Bauschaum aus. Das Material dichtet ab und verklebt die Zarge mit der Mauer. Eine zusätzliche Verschraubung ist nicht notwendig. Ist der Bauschaum gehärtet, können Sie die Keile und überschüssiges Füllmaterial entfernen und die Blende anpassen. Mit den Bändern an Blatt und Zarge können Sie die Türe noch feinjustieren.

Jetzt fehlen nur noch die Griffe und das Türschloss und die Türe kann benutzt werden.

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