Wenn der Energieberater zweimal klingelt
Rekordölpreis, steigende Strom- und Gaspreise – immer mehr Menschen spüren die hohen Energiepreise im Geldbeutel. Dabei könnte man mit einfachen Maßnahmen viel Energie einsparen. Und das sogar mit staatlicher Förderung.
Aber wo ist das größte Einsparpotenzial? Hier hilft der Energieberater. Wenn er kommt, droht die Stunde der Wahrheit für Haus- und Wohnungseigentümer. Der Energieberater ist der wichtigste Partner bei der Planung von Modernisierungsmaßnahmen. Wer seine Immobilie aufwerten und Energie sparen will, sollte sich beraten lassen; besonders dann, wenn die eigene Immobilie einen hohen Energieverbrauch aufweist.
Energiesparen mit staatlicher Förderung
Bringen Sie Ihre Immobilie auf den neuesten Stand der Technik und nutzen dafür staatliche Förderung. Ihr Energieberater hilft Ihnen, Einsparpotenziale zu ermitteln und die optimale Förderung zu bekommen. Wichtig ist eine gute Vorbereitung für den ersten Beratungstermin. Das spart Zeit und Geld. Zum Beratungstermin sollten alle wichtigen Unterlagen vorliegen. Dazu gehören beispielsweise der Bauvertrag, Ausführungspläne des Hausbaus sowie die Schornsteinfegerprotokolle und Nebenkostenabrechnungen der letzten drei Jahre.
Vom Keller bis zum Dach
Sind alle Unterlagen komplett, beginnt der Energieberater mit der Begutachtung des Hauses. Bis zu 25 Prozent der Wärme geht über die Außenfassade verloren. Auch der Keller gehört zu den Schwachstellen eines Hauses. Ein weiterer Schwachpunkt sind häufig die Fenster. Mit moderner Mehrfachverglasung lässt sich weiteres Sparpotenzial erreichen. Auch über alte Fensterrahmen kann Energie verloren gehen.
Auch das Dach wird begutachtet. Schwachpunkt hier: undichte Ziegel. Neben dem Wärmeverlust droht zudem das Risiko eines Wasserschadens. Eine Dämmung des Daches kann noch mal 15 Prozent der Energiekosten sparen.
Nach dem Besichtigungstermin erstellt der Energieberater ein schriftliches Gutachten. Darin empfiehlt er individuelle Maßnahmen zur Einsparung von Energie. Außerdem bekommen Sie Vorschläge zur Finanzierung unter Einbeziehung von staatlichen Fördergeldern. Dafür gibt es verschiedene Programme. Entscheidend ist aber, dass Sie zunächst den Antrag auf Förderung stellen und die Bewilligung abwarten, bevor Sie die Handwerker beauftragen.


